Lesezirkel

Was ist der Lesezirkel?

Der Lesezirkel bietet die Möglichkeit in einer gemütlichen Gesprächsrunde mit anderen Studierenden literarische Texte zu diskutieren, Meinungen und Ideen ungezwungen auszutau-schen. Seit diesem Semester widmen wir uns nicht nur den „Paradigmen der Weltliteratur“, also besonders bekannten und aus literaturwissenschaftlicher Sicht wichtigen Werken, sondern auch den „Köpfen der Komparatistik“, also berühmten Theoretikern. Nachfolgend findet ihr einige einführende Worte zu unseren Projekten.

 

Paradigmen der Weltliteratur: Wer kennt es nicht? Im Seminar, in der Vorlesung, im Gespräch in der Pause – hier wird mal Homer erwähnt, da spricht jemand über Dante. Aus einem Zeitraum von fast 3.000 Jahren stammen die Bücher, die unter dem Reiter „Paradigmen der Weltliteratur“ auf der Komparatistik-Homepage geführt werden. Und das ist nur ein Bruchteil des schier unendlichen Spektrums an Büchern, die das Prädikat „Weltliteratur“ zugesprochen bekommen. Doch wem gelingt es, sich neben dem studentischen Alltag auch in seiner Freizeit noch mit einigen der bedeutendsten Literatinnen und Literaten zu beschäftigen?

Seit nunmehr sechs Semestern diskutieren wir in unserem Lesezirkel NobelpreisträgerInnen, Klassiker wie die Tragödien des Aischylos, aber auch aktuelle preisprämierte Werke wie Daniel Kehlmanns Tyll. Auch im Wintersemester 2018/19 widmen wir uns ausgewählten Werken als allen Teilen des Globus.

 

Treffpunkt ist wie immer die Frauenbibliothek (GA 02/60) um 18 Uhr.

Für Snacks und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

 

Mi., 08.05.       Cees Noteboom: Die folgende Geschichte

Do., 12.06.       Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz

Mi., 10.07.       Èdouard Louis: Im Herzen der Gewalt

Mi., 07.08.       Scott Fitzgerald: The Great Gatsby

Mi., 11.09.       Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften

Mi., 09.10.       Jean-Jacques Rousseau: Émile oder Über die Erziehung

 

 

Köpfe der Komparatistik: Während des Studiums fallen und wieder Namen wie Gérard Genette, Simone de Beauvoir oder Roland Barthes, und man fragt sich: What the Foucault?! Wer sind diese Denkerinnen und Denker, über deren theoretische Texte man in der Komparatistik immer wieder stolpert? Warum sind sie aus dem literaturwissenschaftlichen Diskurs nicht wegzudenken?

Der Lesezirkel „Köpfe der Komparatistik“ widmet sich im Wintersemester 2018/19 ausgewählten Auszügen theoretischer Texte der Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Erzähltheorie, Intermedialität, Postkolonialismus, Feministische Literaturtheorie, Übersetzungstheorie und Autorschaft. Ziel des Lesezirkels ist die Auseinandersetzung mit theoretischen Texten, die als Grundlage für Geisteswissenschaften wie Philosophie, Sozialwissenschaft, Gender Studies, Medienwissenschaft und eben auch der Komparatistik dienen, um dem literaturwissenschaftlichen Diskurs zum einen Boden zu bieten und ihn zum anderen mit Perspektiven anderer Wissenschaftsdisziplinen zu erweitern.

 

Treffpunkt ist wie immer die Frauenbibliothek (GA 02/60) um 18 Uhr.

Für Snacks und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

 

Termine im Semester:

 

Mi., 24.04.        Edward Said: Orientalism

Mi., 22.05.        T. S. Eliot: Tradition and the individual Talent

Mi., 26.06.        Gotthold Ephraim Lessing: Laokoon: oder über die Grenzen der Mahlerey

Mi., 24.07.        Aristoteles: Poetik

Mi., 21.08.        Martin Opitz: Buch von der deutschen Poeterey

Mi., 25.09.        Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht Nation and Narration